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Der perfekte Pferde-Wellness-Tag – mit wertvollen Tipps für gutes Gelingen

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Wellness steht für Wohlfühlen und genau das wünschen nicht nur wir Menschen uns, sondern auch die Tiere genießen einige Sonderbehandlungen ganz gerne. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, lieben es Pferde, wenn sie von ihrem Menschen "betüddelt" werden. Das hat grundsätzlich nichts mit Vermenschlichung zu tun, sondern zählt neben täglicher Pferdepflege, viel abwechslungsreicher Bewegung, Koppelgang, Hufpflege, dem Kontakt mit Artgenossen sowie bedarfsgerechter Fütterung zum gesunden Pferdeleben dazu.

Nun ist das Netz voll von Fellpflege-Anleitungen, einer muskelbetonten Massage für das Pferd oder es fallen Begriffe wie Magnetfelddecke für das Pferd oder einer Akupressurdecke, die Pferd zur Entspannung verhelfen soll. Tatsächlich gibt es richtig viel Anregungen und wir möchten Dir gerne ein paar aufzeigen, die Euch beiden vielleicht gefallen könnten. Jeder bevorzugt ja was anderes oder findet vielleicht tolle Kombinationsmöglichkeiten für sich.

Tipp 1: Zeit finden

Wer kennt das nicht, es bleibt wenig Zeit nach der Arbeit und mit einigen geübten Handgriffen ist das Pferdchen in Nullkommanix halbwegs sauber, damit zumindest Sattel, Zaum und Bandagen scheuerfrei aufliegen können. An sich nicht schlimm, wenn dann am Wochenende ein Pferde-Wellness-Tag eingeplant werden kann.

Ordnest Du Deine Aktivitäten (z. B. Freunde treffen oder Feierlichkeiten) schon gut im Voraus ein, wird es Dir leichter fallen ungestörte, freie Zeit für Dein Pferd oder Deine Reitbeteiligung zu finden.

Ein Terminplaner oder eine funktionale App sind da mehr als hilfreich.

Tipp 2: Intensive Pferdepflege

Zeit vorhanden? Prima!

Denn: Schon eine intensivere Pferdepflege beispielsweise mit dem umfangreichen Animalon Deluxe-Set zeigt Wirkung in Punkto Sauberkeit und Wohlbefinden. Die ausgewogenen Bürstenvielfalt schmeichelt nicht nur deinen Händen sondern bringt dank der Flexibilität Reinheit, Glanz und Neubelebung ans Pferd. So ist von Fellpflege bis zur Hufpflege ein roter Faden vorhanden.

Möchtest Du dazu noch energetisch putzen, hilft Dir folgende Richtlinie. Von der Nase bis zum Schweif, das Hinterbein von oben runter, Vorderbein von unten hoch, Bauch gegen die Fellrichtung, Hals ebenso bis zum Maul.

Vorderbeine von hinten nach vorne, Hinterbeine von vorne nach hinten.

Hierbei soll der sogenannte Energiefluss angeregt werden, was Pferde tatsächlich, trotz bürsten gegen den Strich, als sehr angenehm empfinden. Noch etwas Hufpflege mit Huffett und Dein Schatz strahlt wie neu.

Zusatztipp: Sind die Beine arg schmuddelig, hilft Babypuder. Einreiben, ausbürsten, fertig. Gute Maukeprophylaxe.

Tipp 3: Badetag

Eins vorweg: Pferde intensiv waschen in kurzen Abständen ist nicht ratsam. Der natürliche Talg sowie das saure Hautklima könnten sonst zerstört werden. Aber hin und wieder ist selbstverständlich ok und ein von Mücken geplagtes Pferd wird sicherlich seine wahre Freude daran haben. Mit dem Mini Maxi Schwamm zum Beispiel geht Einseifen und abwaschen ganz easy. Nur beachten, dass nicht derselbe Schwamm für Nase und Genitalien verwendet wird!

Beginne beim Abspritzen immer mit sanftem Wasserstrahl an den Hufen, von unten nach oben, von der Außen- zur Innenseite, von rechts nach links. Dann weiter vom Hals zur Kruppe, vom Rumpf letztlich zum Herz. Im Anschluss ans Pferdebad macht eine Portion Huffett Sinn.

Die Feuchtigkeit bleibt so gerade bei Trockenperioden viel besser im Huf. Gut fürs Hufwachstum ist das einmassieren mit einem Huffett mit hohem Lorbeerölanteil am Kronrand.

Diese punktuelle Hufpflege macht den Tieren ihre 4 Beine wieder deutlich bewusster.

Pferde waschen, die in der Rosse sind oder Wallache mit viel Smegmaproduktion in der Schlauchtasche, ist jedoch schon sinnvoll. Die klebenden Rückstände können neben üblem Geruch nämlich auch Entzündungen hervorrufen.

Mähne schneiden kannst Du übrigens schön zum Badetag mit einplanen. Auch der Schweif lässt sich nach der Wäsche toll von Hand verlesen, was für viele Pferde sehr entspannungsfördernd ist. Es empfiehlt sich zuerst die Mähne zu schneiden und dann die Pferde zu waschen, da alle abgeschnittenen Haare abgespült werden und keinen Juckreiz mehr auslösen können.

Zusatztipp: Eine Pferdeseife mit natürlichen Kräuterzusätzen ist nicht nur für Ekzemer ein Segen.

Tipp 4: Pferdesolarium

Ob nach dem Wellness-Bad zur Entspannung oder vor dem Reiten zur Lockerung der Muskulatur - ein Pferdesolarium ist eine tolle Sache. Die Tiefenwärme kommt fast einer Massage vom Pferd gleich und wird von allen Tieren als sehr angenehm empfunden.

Achtung! Möchtest Du Deinen Schatz nach dem Reiten besonnen, solltest Du warten, bis er wirklich nicht mehr schwitzt. Die Überhitzungsgefahr ist nämlich sehr groß!

Tipp 5: Massage für das Pferd

Welches Pferd genießt die bitteschön nicht? Hast Du zum Beispiel den Massage Striegel CareFlex oder den Fellpflegehandschuh zur Hand, wird die wohltuende Bearbeitung fürs Pferd auch für Dich vereinfacht.

Ob ergänzend zur Pferdepflege oder als reine Wellnessbehandlung - eine Massage damit ist immer ein Genuss für das Tier.

Hierbei kannst Du entweder wieder energetisch wie oben beschrieben arbeiten, wie gewohnt als Fellpflege agieren oder bestimmte Punkte massieren, von denen Du weißt, dass sie Pferdchens Problematik sind. Eine Kombi mit Pferdesolarium ist optimal.

Tipp 6: Ganz besondere Decken

Mit der Bemer Decke, einer Magnetfelddecke für das Pferd oder einer Akupressurdecke, welche obere Haut- und Muskulaturbereiche stimuliert, kommt Funktionalität zum Wellnessfaktor dazu. Erstere überzeugt mit natürlichem Magnetismus, welcher den Stoffwechsel positiv anregen und sogar eine heilende Wirkung in der Rekonvaleszenz bewirken kann.

Gerade ältere Pferde profitieren von dieser Behandlung und lassen während dieser völlig entspannt die Lippe hängen oder schließen die Augen. Der Einsatz der Decke ist unkompliziert und dennoch sehr effektiv. Die Mikrozirkulation im Pferd wird nachhaltig angekurbelt.

Die Akupressurdecke für das Pferd fördert die Durchblutung, wirkt entspannend auf einzelne Muskelschichten und setzt Endorphine frei. Dein Pferd fühlt sich während und nach der Session wirklich sehr gut. Bei dieser Deckenvariante sollte das Tier langsame Eingewöhnungsphasen bekommen. Jedoch wirst Du schnell Reaktionen wie gähnen oder abkauen bemerken können. Einige Tiere schwitzen sogar ein wenig durch die Stimulation.

Zusatztipp: Kaufen muss nicht sein. Vielleicht findest Du jemanden, der sie gegen eine Leihgebühr zur Verfügung stellt.

Fazit

Der perfekte Wellness-Tag muss gar nicht teuer sein. Hier zählt besonders die Zeit, die Ihr beide ganz entspannt miteinander verbringt. Schon mit ausgiebiger Pferdepflege bis zur ohnehin nötigen Hufpflege wirst Du für Dein Pferd zum gern gesehenen Privattherapeuten.

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